Allgemein, Fit im Alltag

Fit im Winter – noch fitter für den Sommer!

Immer die gleiche Leier: Sommerkörper werden im Winter gemacht. Natürlich liegt viel Wahres an diesem Satz, keine Frage. Wie soll der Marathoni seine Bestzeit schlagen, wenn er keine Grundlagenausdauer über die Wintermonate trainiert? Wie soll ein schön definierter Bauch am Strand glänzen, wenn er erst ab 20 Grad gestählt wird? Und wie soll ein gesunder Rücken im Sommerkleidchen entzücken, wenn Couchsurfing die einzig aktive Sportart im Winter ist?

Jedenfalls ist klar: Es lohnt sich, auch jetzt etwas für unseren Körper zu tun, Off Season hin oder her. Nicht nur wegen eines gesunden fitten Körpers, sondern vor allem auch für die Seele! Jeder, der zur Zeit nach einem Lauf in dieser unglaublich klaren kalten Luft nach Hause kommt und sein Grinsen im Spiegel beobachtet, weiß genau, was ich meine 🙂

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Kaum etwas ist wertvoller als wasserdichte Laufschuhe im Winter!

Und so unglaublich es vielleicht klingen mag: Weder Sommer noch Frühling – JETZT ist die perfekte Zeit, um draußen Sport zu treiben. Die Luft ist so sauber, Ihr könnt nach oder vor dem Tag im stickigen Büro ordentlich durchatmen und kurbelt die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen an. So seid Ihr für den Kampf gegen Viren und Bakterien perfekt gerüstet. Weiterer Pluspunkt: Die kürzeren Tage verursachen Lichtmangel (Vitamin D) und Euer Körper produziert weniger vom Glückshormon Serotonin. Beim Outdoor-Sport werden aber genau diese in Hülle und Fülle freigesetzt. Ergo: Ihr fühlt Euch ausgeglichener, entspannter und seid einfach besser drauf als Wintermuffel.

Deshalb gilt für uns Hobbyathleten und Freizeitläufer genau dasselbe wie für Profis, da sind sich die meisten Experten einzig: Wir fahren zwar etwas runter, doch wir legen dabei eine gute Basis für das Frühjahr. Das heißt, wir trainieren über die Wintermonate im angepassten Umfang sowie in moderater Intensität und erhalten damit unsere Form vom und für den Sommer. Es muss aber natürlich nicht IMMER Outdoor sein! Egal ob mit etwas mehr (Indoor) Krafttraining, auf dem Hometrainer, Spinningrad, im Schwimmbad oder auf (Langlauf)-Skiern: Eine gesunde Kombination aus grundlagenbetontem Ausdauertraining und etwas zusätzlichem Stabi- und Krafttraining hält fit und macht den Einstieg ins zielgerichtete Training im Frühjahr wesentlich leichter.

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Geht doch nichts über alternative Sportarten im Winter!

Und wer dank Regen, Dunkelheit und Kälte absolut keine Motivation verspüren kann, egal wie sehr er sich Mühe gibt, kleiner Tipp: Ich kaufe mir hier oftmals im Herbst ein paar neue Laufschuhe, schöne warme Laufsocken oder generell tolle funktionelle Sportklamotten, die mir das Leben da draußen einfacher und angenehmer machen 🙂 Tja, und Weihnachten kommt ja auch schon bald, da kann man sich vom Liebsten schon mal das eine oder andere Teil wünschen.

Falls es euch übrigens interessiert, wie ich mich derzeit fit halte: Laufen ist gerade meine absolute Lieblingsbeschäftigung, aus den oben genannten Gründen. Daher gehe ich zur Zeit dreimal die Woche laufen – meist gemütlich, manchmal auch etwas flotter. Dann dürfen meine zwei Einheiten beim Schwimmen auf gar keinen Fall fehlen. Und zu guter Letzt liebe ich es jetzt im Herbst, morgens eine Runde Yoga zu machen und noch vor der Arbeit eine Stunde nur für mich zu haben. Meine Matte, ein Cafe, gute Musik und die aufwachende Welt da draußen….besser kann ein Tag nicht starten! Regelmäßige Blackroll- und Dehnungssessions sowie Saunagänge gehören sowieso immer dazu 🙂

Wie haltet Ihr Euch fit über den Winter? Was sind Eure Lieblingsalternativen zum Laufen? Habt Ihr ein paar Tipps für andere Leser? Dann freue ich mich über Kommentare, entweder unterm Blogpost oder gern auch auf Instagram.

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2 Gedanken zu „Fit im Winter – noch fitter für den Sommer!“

  1. Hey liebe Jenni,

    danke für deinen Kommentar und den Einblick in dein Training. Ich finde es toll, dass du auch die Kombination aus Laufen und Krafttraining/Fitness suchst. Ich merke aber auch wie du, dass zu viel laufen – vor allem jetzt bei den etwas erschwerten Bedingungen – ordentlich auf die Knie geht und man sich einfach anpassen muss. Aber nichts zu machen ist natürlich keine Option, nicht wahr 🙂 Erst heute morgen habe ich wieder gespürt, wie erholsam und befriedigend es ist, selbst bei -10 Grad an der frischen Luft zu sein und den Kopf frei zu laufen. Mit dem richtigen Equipment geht alles 🙂 Liebe Grüße, Sarah

    1. Hallo Sarah!
      Ja, es geht wirklich nichts über den Lauf bei eisigen Temperaturen. Ich laufe immer durch Felder und da ist bei diesem Wetter eine ganz besondere Stille, die ich absolut genieße. Und du hast recht: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. 😉

      Liebe Grüße
      Jenni

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