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Popeyes neues Lieblingsrezept: Indischer Rahmspinat mit Kürbis

Der Serienheld aus unseren Kindheitstagen war nicht nur stark, sondern auch richtig schlau! Denn Spinat ist neben seinem hohen Gehalt an Vitamin C und wichtigen Mineralstoffen wie Betacarotin, Folsäure und (etwas) Eisen absoluter Spitzenreiter beim Gehalt an Nitraten.

Sportler aufgepasst, denn diese stärken unsere Muckis: Nitrate versorgen die Mitochondrien in unseren Muskelzellen mit Energie und bewirken einen reibungslosen Ablauf unseres Bewegungsapparats und der Organe. Der regelmäßige Verzehr von dem milden Gemüse sorgt also für eine Verbesserung der Zell-Gesundheit und unterstützt uns Sportler sowohl beim Aufbau, als auch bei der Regeneration von Muskeln.

Ganz schön schlau, der Popeye. Hätte er nur gewusst, dass er das milde Gemüse nicht aus der Dose essen soll! Denn das grüne Blattgemüse sollte man möglichst frisch und schonend gegart oder roh verzehren, da die sekundären Pflanzenstoffe in jungem, frischen Spinat zusätzlich den Blutdruck regulieren, das Immunsystem stärken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Außerdem hat unser lieber Popeye außer Acht gelassen, dass beim Verzehr von fertigem Rahmspinat oder anderen Gemüse-Zubereitungen wie Blattspinat mit Frischkäse oftmals ein Vielfaches an Fett und Kalorien aufgenommen wird.

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Aber das muss nicht sein, denn aus frischem Spinat kann man wunderbare, schnelle Sportlergerichte zaubern. Wie zum Beispiel einen indischen Rahmspinat mit Kürbis. Das Gericht empfehle ich vor allem am Abend, da es nicht schwer im Magen liegt, nach einem langen Arbeitstag schnell zubereitet ist und zudem wenige Kohlenhydrate enthält. Das freut Figur und Verdauungstrakt zugleich.

Zutaten für 2 Portionen Rahmspinat: 

  • 500g frischer Spinat
  • 2 Zwiebeln
  • 1 gelbe Paprika und/oder 1/2 Fenchel
  • 1 TL Currypulver, 1 TL Kukurma, 1 Prise Salz und ordentlich Pfeffer
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 EL (fettarme) Kokosmilch oder ungesüßte Mandelmilch

Zwiebeln, Fenchel und Paprika in Würfel oder Streifen schneiden, dann in einer Pfanne oder einem Topf scharf in Kokosöl anbraten. Nach und nach den Spinat dazu geben und für ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis er zusammengefallen ist. Würzen und nochmal 5 Minuten köcheln lassen. Dann mit einem Pürierstab direkt im Topf bzw. dem Wok so lange pürieren, bis die gewünschte Konsistenz entsteht (ich mag es nicht ganz so breiig, also bearbeite ich den Spinat damit nur grob).

Während des Spinatkochens könnt Ihr z.B. einen Butternut- oder Hokkaidokürbis klein würfeln, mit Olivenöl betreufeln, auf ein Backblech mit Backpapier geben und für 15-20 Minuten bei 200 Grad backen. Es bieten sich aber auch Quinoa, Kichererbsen, Vollkornreis, (Süß-)Kartoffeln oder Couscous als Beilage an. Wer es ganz LowCarb bzw. eiweißreicher haben möchte, gibt Feta, Paneer (indischer traditioneller Käse), Ziegenkäse, Tofu, Hühnchen oder Fisch hinzu.

 

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