Allgemein, Fit im Alltag

Fit for Winter Fitness?

ja ja, immer die gleiche Leier: Sommerkörper werden im Winter gemacht. Natürlich liegt viel Wahres an diesem Satz, keine Frage. Wie soll der Marathoni seine Bestzeit schlagen, wenn er keine Grundlagenausdauer über die Wintermonate trainiert? Wie soll ein schön definierter Bauch am Strand glänzen, wenn er erst ab 20 Grad gestählt wird?  Und wie soll ein gesunder Rücken im Sommerkleidchen entzücken, wenn Couchsurfing die einzig aktive Sportart im Winter ist?

IMG_0459.JPGJedenfalls ist klar: Es lohnt sich, auch jetzt etwas für unseren Körper zu tun. Nicht nur wegen eines gesunden fitten Körpers, sondern vor allem auch für die Seele! Jeder, der zur Zeit nach einem Lauf in dieser unglaublich klaren kalten Luft nach Hause kommt und sein Grinsen im Spiegel beobachtet, weiß genau, was ich meine 🙂

Und so unglaublich es vielleicht klingen mag: Weder Sommer noch Frühling – JETZT ist die perfekte Zeit, um draußen Sport zu treiben. Die Luft ist so sauber, Ihr könnt nach oder vor dem Tag im stickigen Büro ordentlich durchatmen und kurbelt die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen an. So seid Ihr für den Kampf gegen Viren und Bakterien perfekt gerüstet. Weiterer Pluspunkt: Die kürzeren Tage verursachen Lichtmangel (Vitamin D) und Euer Körper produziert weniger vom Glückshormon Serotonin. Beim Outdoor-Sport werden aber genau diese in Hülle und Fülle freigesetzt. Ergo: Ihr fühlt Euch ausgeglichener, entspannter und seid einfach besser drauf als Wintermuffel.

10644220_1074464122580825_637758084789372121_oDeshalb gilt für uns Hobbyathleten und Freizeitläufer genau dasselbe wie für Profis, da sind sich die meisten Experten einzig: Wir fahren zwar etwas runter, doch wir legen dabei eine gute Basis für das Frühjahr. Das heisst, wir trainieren über die Wintermonate im angepassten Umfang sowie in moderater Intensität und erhalten damit unsere Form vom und für den Sommer. Es muss aber natürlich nicht IMMER Outdoor sein! Heute bei -10 Grad in der Früh habe ich mein Freeletics Workout ausnahmsweise auch nach drinnen verlegt und bin damit dem Glatteis entspannt aus dem Weg gegangen 🙂 Egal also, ob mit etwas mehr (Indoor) Krafttraining, auf dem Hometrainer, Spinningrad, im Schwimmbad oder auf (Langlauf)-Skiern: Eine gesunde Kombination aus grundlagenbetontem Ausdauertraining und etwas zusätzlichem Stabi- und Krafttraining hält fit und macht den Einstieg ins zielgerichtete Training im Frühjahr wesentlich leichter.

IMG_8159Falls es euch übrigens interessiert, wie ich mich derzeit fit halte: Da ich spätestens ab Mai den einen oder anderen Halbmarathon in einer passablen Zeit finishen möchte, laufe ich gerade bis zu 5 mal die Woche nach einem schönen Wintertrainingsplan der Runnersworld. Die Umfänge sind etwas höher, als ich es gewohnt bin, dafür sind aber wenige „Spitzen“ dabei. In Ergänzung hüpfe ich zweimal bei Burpees und Co. durch unseren Innenhof und straffe damit zusätzlich Bauch, Rücken und Po. Regelmäßige Blackroll- und Dehnungssessions sowie Saunagänge tun den gestriezten Muskeln sowieso immer gut 🙂

Wie haltet Ihr Euch fit über den Winter? Was sind Eure Lieblingsalternativen zum Laufen? Habt Ihr ein paar Tipps für andere Leser? Dann freue ich mich über Kommentare hier oder auf Facebook und Instagram.

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3 thoughts on “Fit for Winter Fitness?”

  1. Dein Artikel gibt sehr wertvolle Informationen und spricht mir aus der Seele. Ich liebe Läufe bei Frost, Schnee und Eis – so seltsam es sich auch anhören mag. Gestern habe ich spontan 2 km an meinen Lauf drangehängt – einfach, weil es so schön war. 🙂
    Derzeit gehe ich 3x pro Woche laufen (12 -14 km), habe aber beschlossen, als Ausgleichstraining wieder in Fitnessstudio zu gehen (mein Knie macht sich sonst bemerkbar). Und dann komme ich hoffentlich auch wieder auf 5 Einheiten pro Woche. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Hey liebe Jenni,

      danke für deinen Kommentar und den Einblick in dein Training. Ich finde es toll, dass du auch die Kombination aus Laufen und Krafttraining/Fitness suchst. Ich merke aber auch wie du, dass zu viel laufen – vor allem jetzt bei den etwas erschwerten Bedingungen – ordentlich auf die Knie geht und man sich einfach anpassen muss. Aber nichts zu machen ist natürlich keine Option, nicht wahr 🙂 Erst heute morgen habe ich wieder gespürt, wie erholsam und befriedigend es ist, selbst bei -10 Grad an der frischen Luft zu sein und den Kopf frei zu laufen. Mit dem richtigen Equipment geht alles 🙂 Liebe Grüße, Sarah

      1. Hallo Sarah!
        Ja, es geht wirklich nichts über den Lauf bei eisigen Temperaturen. Ich laufe immer durch Felder und da ist bei diesem Wetter eine ganz besondere Stille, die ich absolut genieße. Und du hast recht: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. 😉

        Liebe Grüße
        Jenni

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