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Was ist dran, an diesem Hype um Zoodles?

11780560_10207617599985055_684903121_nSo, nachdem ich über Monate hinweg von beinahe jedem Fitnessblog, von Ernährungsseiten oder Facebook und Instragram mit unzähligen Zoodles Rezepten bombardiert wurde, will ich es nun auch endlich wissen: Was ist dran an diesem Hype um Gemüse in Spaghettiform, die Gesundheitsbewussten das Gefühl der krassesten Schlemmer-Pasta-Party geben soll?

Für’s Protokoll: Ich liebe Nudeln! Könnte mich jeden Tag in der Küche zu neuen Schandtaten ermutigen und Italiens wohl leckerste Erfindung, seit wir Menschen Getreide anbauen, in Massen einverleiben! Habe ich früher auch, doch da war ich mir noch nicht bewusst, dass es auf dieser Welt so viel gesündere und natürlichere Lebensmittel zum Auffüllen der Glykogenspeicher gibt – Süßkartoffeln zum Beispiel! Ein Traum, was man mit der Knolle alles anstellen kann. Doch dazu ein anderes mal mehr.

Heute bin ich außerdem davon überzeugt, dass für körperlich hohe Leistungsfähigkeit – auch sportlicher Natur – nicht zwangsläufig (nur) Kohlenhydrate nötig sind. Eiweiße und Fette sind ebenfalls derart wichtige Powerlieferanten, dass es selbst in der Fitnessküche durchaus sinnvoll sein kann, sich Kohlenhydrat-reduziert zu ernähren. Insbesondere natürlich, wenn man auf Gewichtsreduktion oder Muskelaufbau bzw. Fettabbau aus ist. Doch eigentlich tun mehr Gemüse und weniger tote Kohlenhydrate uns allen gut, wie ich finde 🙂

Jedenfalls bin ich neugierig geworden, was es mit den Zoodles als allseits bezeichnete Lowcarb-Pasta auf sich hat. Und vor allem: Kommt mein geliebtes „Nudel-Essen-Feeling“ wirklich auf, werde ich als Vielfraß davon satt und schmecken die Zucchini-Spaghetti überhaupt?

Mein Fazit: Ja, ja und nochmals ja! Es gibt wohl kaum gesündere und nährstoffreichere Gerichte, die ein derartiges #Foodporn Gefühl auslösen wie Zoodles! Und dabei sind die Zutaten so vielseitig wie normale Pasta und dank dem Spiralschäler (habe ich hier bestellt) eine wirklich simple Angelegenheit.

Meine erste Zoodles Party bestand übrigens aus folgenden Zutaten, welche zwei riesen Teller (die ich beide gegessen habe) ergaben:

  • Zwei mittelgroße Zucchini (ca. 500 Gramm)
  • 200g Kichererbsen aus der Dose oder Glas
  • 100g getrocknete, in Olivenöl eingelegten Tomaten 
  • 1/2 rote Paprika
  • 50g braune Champignons 
  • 100g frische kleine Datteltomaten
  • 50ml Tomaten Passata 
  • Gewürze wie Pfeffer, Chili, Paprika und Basilikum 
  • Etwas Rucola für das Topping 

Die Zucchini-Nudeln mit einem Spiralschäler zu Spaghetti verarbeiten und dann zusammen mit den eingelegten Tomaten und den Kichererbsen in einer Pfanne schwenken (dank den Tomaten braucht Ihr kein extra Öl für die Pfanne). Nach und nach die frischen Zutaten dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Passata drüber geben und mit Gewürzen abschmecken. Anrichten, Rucola drüber, genießen!

Food for Fitness Tipp: Eine liebe Blogger Kollegin von fitnessfood4you hat neulich auch ein geniales Zoodles Rezept vorgestellt – mit Feta und Tomate! Chapeau für die interessante Kombination!

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2 thoughts on “Was ist dran, an diesem Hype um Zoodles?”

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