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Lässt Luigi um die Ecke alt aussehen: Die Läuferpizza

Es gibt sie wirklich, die Läufer-Pizza! Die auch noch super schmeckt, dir viele gesunde Nährstoffe bietet, satt macht und auch noch schnell und einfach nachzubacken ist. Liebe Fitness-Foodies, es hört sich kurios an, doch ab sofort sollte öfters Pizza auf deinen Speiseplänen stehen! Und damit ist natürlich weder die olle Tiefkühlpizza (haben die den Namen Pizza überhaupt verdient?) aus dem Supermarkt, noch die vor Fett triefende, mit Salz überwürzte und Billigbelag beschmissene Variante vom Lieferservice oder auch das überdimensionale Wagenrad beim Italiener um die Ecke gemeint. Okay, okay. Das Wagenrad darf’s schon auch mal sein. Solange sie aus dem Steinofen kommt und von einem charmanten Italiener zubereitet wird. Wie bei vielen Rezepten kommt es hier jedoch ganz entscheidend auf die Zutaten an.

Pizza aus der Tiefkühltruhe? Eine Beleidigung für die italienische Küche. // Quelle: taz.de
Pizza aus der Tiefkühltruhe? Eine Beleidigung für die italienische Küche. // Quelle: taz.de

Eine Pizza mit viel frischem Gemüse oder magerem Schinken strapaziert meinen Organismus nicht mal annähernd so sehr wie eine Quattro Formaggi, Salsiccia Pizza oder auch die langweiligste und deutscheste aller Varianten: Die Salami Pizza. Pfui. Vor allem aber bieten mir die gängigen Sorten selten gesunde Fette, gute und verwehrtbare Kohlenhydrate sowie wichtige Vitamine und Nährstoffe, die mein Körper für den Alltag und die nächste Sporteinheit braucht.

Aber Pizza ist einfach nun mal super lecker. Da gibt es wenig Diskussionsspielraum. Am besten also selber machen, wenn’s gesund sein soll. Das fängt schon beim Teig an. Dinkel- statt Weizenmehl zum Beispiel. Und Gesundes sowie Eweißreiches statt Fettiges oben drauf. Lachs. Pilze. Broccoli. Mangold. Aubergine. Avocado. Und wie wäre es als Topping mal statt Mozzarella mit nährstoffreicherem Käse wie Ricotta, Hüttenkäse oder Feta?

Die schmeckt unt tut nach einer langen Radltour oder Laufeinheit besonders gut! // Quelle: Runnersworld.de
Die schmeckt und tut nach einer langen Radltour oder Laufeinheit besonders gut! // Quelle: Runnersworld.de

Schön und gut. Aber wie kombiniere ich nun was und wie kriege ich den Dinkelhefeteig schön fluffig und knusprig? Die Runner’s World hat genau zu diesem Thema ganz tolle Tipps, kreative Rezeptideen und klasse Hintergrundinfos zu verschiedenen Zutaten in ihrem Juliheft vorgestellt. Seit kurzem steht auch alles online zur Verfügung.

Klick doch mal rein und hol dir Inspiration für deine selbst gemachte Läufer-Pizza. Ich werde sie auf jeden Fall demnächst mal ausprobieren. Vielleicht mit Garnelen, Zucchini, Paprika und Feta. Und natürlich mit selbst gemachtem Dinkelvollkornteig. Bin gespannt!

 

Ergänzend zum Artikel in der Runner’s World hier noch ein paar Food for Fitness Tipps für die perfekte Läuferpizza:

In den Hefeteig aus Dinkelvollkornmehl einen EL Balsamico verrühren. Das macht ihn fluffiger und geschmackvoller.

Statt viel Salz frische Gewürze nehmen. In den Teig. In die Soße und als Topping. Hier einige Beispiele: Frischer (!) Basilikum macht’s italienisch lecker, Tymian oder Rosmarin setzen würzige Akzente, Petersilie liefert eine Extraportion Nährstoffe wie Eisen, Kurkuma ist ein orientalischer Alleskönner in Sachen Regeneration, frisch gemahlener Pfeffer lässt die Vitamine im Gemüse besser vom Körper aufnehmen, Chili regt die Verdauung an und gibt der Pizza das gewisse Etwas.

Für die Tomatensauce ganz einfache, ungewürzte Passata nehmen, nicht die fertigen Pizzasaucen (Zucker- und Salzfallen). Wie gesagt lieber selbst mit Gewürzen aufpeppen.

Den Teig dünn ausrollen und dafür lieber beim Belegen großzügiger sein. Schmeckt eh viel besser und man wird nicht dank Teig, sondern dank der tollen Zutaten oben drauf satt 🙂

Alle Tipps und Zutatenideen gelten übrigens auch für die französische Version. Also unbedingt auch mal Flammkuchen selbst ausprobieren! Für den Untergrund bietet sich hier als Alternative zur schweren Cremé fraiche wunderbar Frischkäse oder Mageruark an. Selbst mit Kräutern und etwas Zitronensaft aufgepeppt, schmeckt’s genauso lecker.

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